7 Tipps Die Deinem Neugeborenem Helfen Endlich Zu Schlafen

Feb 5, 2018 | Baby, Baby & Kind, Schlafen | 0 Kommentare

Ihr kennt doch alle sicherlich die Aussage „ In den ersten Wochen schlafen Babys hauptsächlich“.
Oder den Spruch „Schlafen wie ein Baby“.

Die meisten Fotos, die man von Neugeboren sieht, sind welche auf denen die kleine Babys friedlich schlafen.

Ganz ehrlich..Hat sich irgendwer vor der Geburt des ersten Kindes mit dem Thema Schlafen auseinandergesetzt? Also ich nicht.

Ich habe keinen Gedanken daran verschwendet, dass mein Baby nicht schlafen könnte.

Zum Glück war mein Großer ein sehr anfängerfreundliches 😉 Baby. Nur die ersten Wochen waren ziemlich stressig ,aber im Nachhinein weiß ich, dass dies vor allem mit dem Stillen zusammenhing, welches am Anfang noch nicht so recht klappen wollte.

Fälschlicherweise dachte ich somit automatisch, dass es bei Baby Nr. 2 nur genauso gut gehen kann.

Nach über 4 Monaten war es dann auch mir endlich klar: Jedes Baby ist anders!

Heute schläft mein Kleiner zum Glück mehr als gut und mit welchen Tips und Tricks man den Schlaf von Neugeborenen verbessern kann möchte euch in diesem Artikel vorstellen.

Beachte: Sehr junge Babys sind sehr! selten in der Lage, so früh schon durchzuschlafen und das sollte auch nicht das Ziel sein. In den ersten Wochen (und natürlich auch darüber hinaus) ist es wichtig, sich aneinander zu gewöhnen und das Bedürfnis an Nahrung und Zuneigung zu stillen. Vor allem für stillende Mütter ist es wichtig, die Milchproduktion anzukurbeln – dabei hilft nur regelmäßiges Anlegen.

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1. Lerne alle wichtigen Fakten zum Thema Babyschlaf.

Ja ich weiß, ihr seid unglaublich müde und ihr wollt schnelle und einfache Tipps, die ihr praktisch anwenden könnt, um endlich mehr Schlaf zu bekommen.

Doch vor allem, wenn ihr langfristig für einen guten Schlaf eures Kindes sorgen wollt, kann es sehr hilfreich sein, auch theoretisches Wissen über das Schlafverhalten von Babys zu kennen.

Ich werde bald einen ausführlicheren Artikel zu diesem Thema schreiben, doch hier möchte ich euch schon einmal kurz die wichtigsten Fakten vorstellen:

– Babys müssen erst lernen was Tag und Nacht ist
-Die Schlafzyklen sind kürzer als bei Erwachsenen
– Den Großteil ihres Schlafes verbringen sie in der Leichtschlafphase, deshalb         wachen sie auch schneller auf
-Neugeborene brauchen zwischen 16-20 Stunden Schlaf, dieser teilt sich in 6-7 Schläfchen
-Die Dauer kann je nach Schlaf variieren, von 30 Minuten bis 4 Stunden

2. Trage dein Baby in einer Trage oder in einem Tuch

Viele von euch werden sicherlich schon die Vorzüge von einem Tragesystem oder einem Tragetuch kennengelernt haben. Weil die Babys so, sehr nah bei euch sein können, lassen sie sich sehr schnell beruhigen. Außerdem ist es sehr praktisch, denn ihr habt beide Hände frei!

Viele Babys lieben es im Tuch zu schlafen. Sie spüren eure Wärme und hören euren Herzschlag , fast so wie in eurem Bauch!

Mittlerweile wurde sogar schon herausgefunden, dass Babys, die oft getragen werden, besser und schneller einschlafen (auch außerhalb des Tragesystems/Tuchs).

 

Meine Favoriten:

Auch wenn ich das Tragen nur empfehlen kann und es nachweislich den Schlaf von Babys verbessert, möchte ich euch dennoch raten, euer Baby nicht allzu oft im Tragesystem/Tuch einschlafen zu lassen. Babys gewöhnen sich sehr schnell an ‚Einschlafhilfen‘ und es kann sehr mühsam werden, diese wieder abzugewöhnen. Doch natürlich ist es hier auch eine Frage der Häufigkeit. Sicherlich spricht nichts dagegen, eure Babys ab und zu im Tuch oder in der Trage schlafen zu lassen.

Und solltet ihr kein Problem damit haben, euer Baby jedesmal in den Schlaf zu tragen, dann tut das bitte und lasst euch nicht von den Anderen einreden, ihr würdet euer Baby zu sehr verwöhnen. Das ist absoluter Quatsch. Du und dein Baby – ihr müsst euch wohl fühlen und das ist das Wichtigste!

3. Pucke dein Baby für einen ruhigeren Schlaf

Auch mit Pucken könnt ihr eurem Baby das Gefühl geben, wieder im Mutterleib zu sein. Fest (natürlich nicht zu fest!) eingeschlagen in einem Tuch fühlen sich die Kleinen sicher und geborgen.

Desweiteren kann es sehr hilfreich gegen den Moro Reflex sein, der häufig in den ersten Monaten dafür sorgen kann, dass die Neugeborenen durch das unwillkürliche Zucken im Schlaf aufwachen.

Euer Baby könnt ihr mit einer normalen Decke einpacken (ist aber bei sehr bewegungsfreudigen Babys schnell wieder locker) oder ihr benutzt einen Pucksack. Diese sind sehr leicht zu benutzen und durch den Klettverschluss sitzen sie optimal.

Wir empfehlen den SwaddleMe Pucksack* ,bei beiden Kindern hat er uns gute Dienste geleistet.

4. Benutze ‚Weißes Rauschen‘

Weißes Rauschen kann Babys helfen zu schlafen, weil sie diese Geräusche aus dem Mutterleib kennen. Wenn dein Baby also Geräusche von Staubsaugern oder Haartrocknern hört, kann es gut sein, dass es sich sehr schnell beruhigt und sogar einschläft.

Natürlich wird es dir nicht möglich sein, den ganzen Tag zu saugen oder Haare zu föhnen. Es gibt CDs oder Apps und mittlerweile gibt es sogar schon extra Geräte und Kuscheltiere*, die diese Geräusche produzieren.

 

5. Papa muss auch mal ran

Es wird Nächte geben, da tust Du alles was Du kannst, doch Dein Baby will nicht schlafen.
Nun kann Dir vielleicht nur noch einer helfen: Papa!

Vielleicht habt ihr abgemacht, dass die Nächte deine Schicht sind (so ist es ja meistens) , doch es gibt Tage bzw. Nächte, da solltet ihr definitiv mal eine Ausnahme machen.

Vor allem wenn du stillst, kann es passieren, dass du eher stimulierend auf dein Baby wirkst, als Beruhigend. Du bist die nie versiegende Milchquelle und dein Baby weiß das!

Da Papa nicht mit Trinken in Verbindung gebracht wird, hat er vielleicht eher die Chance das Baby in den Schlaf zu wiegen.

Wenn du dir also sicher bist, dass alle anderen Bedürfnisse gestillt sind, kann dein Partner es gerne versuchen. Bei manchen Familien hat das schon wahre Wunder bewirkt.

6. Tagsüber hell, Nachts dunkel.

Viele Eltern sind verzweifelt, weil ihre Baby eher tagsüber schlafen und Nachts vermehrt aktiv werden. Im Mutterleib haben die Babys meist tagsüber geschlafen, weil die Bewegungen der Mutter sie in den Schlaf gewogen haben. Nachts wenn die Mama schläft, gab es dann meist Tritte ohne Ende 😉

Neugeborene kennen noch keinen Tag-Nacht Rhythmus und müssen sich erst daran gewöhnen.

Vor allem in den ersten Monaten müssen Baby oft trinken, also auch Nachts, da ihr kleiner Magen noch nicht allzu viel Nahrung aufnehmen kann. Deshalb ist es anfangs auch schwer, sie an unseren normalen Tag-Nachtrythmus zu gewöhnen.

Trotzdem gibt es einige Tipps, mit denen man die Kleinen langsam an unseren Rhythmus gewöhnen kann.

Wichtig ist hierbei das es tagsüber in allen Räumen hell sein sollte, auch die Tagschläfchen dürfen gerne im Hellen sein.
Nachts sollte es dann im Umkehrschluss überall dunkel sein. Füttern und wickeln sollte mit nur geringem Licht und leise, also auch ohne sprechen durchgeführt werden.

Kleiner Tipp zum Wickeln in der Nacht: Wechsel die Windel immer VOR dem Füttern. Wenn du die Windeln nach dem Füttern wechselst kann es passieren, dass dein Baby zu wach wird und Schwierigkeiten hat wieder einzuschlafen.

7. Beachte die Wachzeiten von Neugebornen und kenne seine Müdigkeitsanzeichen.

Oft wenn ich mit anderen Mamas über das Schlafverhalten ihrer Babys spreche, bemerke ich, dass viele denken, das Kinder mehr Schlafen, wenn man sie lang genug wach hält.
Viele sind dann sehr erstaunt, wenn ich ihnen sage, dass genau das Gegenteil der Fall ist.

Übermüdete Babys können ziemliche Probleme haben einzuschlafen und selbst wenn sie es schaffen, kann es passieren, dass sie dann nur sehr kurz schlafen.

Mein Jüngster hat jedesmal, wenn er übermüdet war, exakt nur eine halbe Stunde geschlafen. Es war der absolute Horror. Leider kann es sehr schnell passieren, dass man dann in einen Teufelskreis gerät, denn natürlich sind solche kurzen Schläfchen, wenn sie häufig auftreten, absolut nicht ausreichend.

Deshalb ist es unglaublich wichtig, Babys rechtzeitig hinzulegen.

Neugeborene müssen nach ca. 45 Minuten – 1,5 Stunden wieder schlafen.

Lies: Die optimale Wachzeit – So lange sollte dein Baby zwischen 2 Schlafperioden wach sein

Ich weiß, das ist eine relativ hohe Zeitspanne, doch jedes Baby ist nunmal anders. Außerdem können die Wachzeiten je nach Tageszeit variieren, wobei dies bei ganz kleinen Babys meist noch nicht der Fall ist.

Damit ihr die genaue Wachzeit eures Baby herausfindet, ist es wichtig, dass ihr auf seine Müdigkeitsanzeichen(Link Müdikeitsanzeichen) achtet. Jedes Baby zeigt andere Zeichen.

-Stirnrunzeln, Grimassen ziehen
-Leises weinen oder jammern
-Im Gesichteten reiben( Augen, Ohren zupfen)
-Gähnen
-Ruckartige Bewegungen oder langsame Bewegung

All diese Anzeichen können, müssen aber keine Müdikeitsanzeichen sein. Es kann nur ein Anzeichen auftreten oder auch mehrere.

Beobachtet euer Baby genau. Ihr werdet sicherlich schon bald wissen, welche Anzeichen, die eurer Baby macht, dafür sprechen, dass es müde ist.

Ich hoffe euch helfen meine Tipps. Setzt euch nicht zu sehr unter Druck, wenn das Schlafen in den ersten Wochen noch nicht so recht klappen will. Vor allem lasst euch nicht einreden, dass solche kleinen Babys schon durchschlafen können. Natürlich gibt es Ausnahmen und allen Mamas die ein solches Baby zu Hause haben kann ich nur beglückwünschen. Den Anderen kann ich nur raten nicht zu verzweifeln. Es wird besser! Und vielleicht helfen euch ja auch meine Tipps schon, dass euer Baby und natürlich auch ihr bald mehr Schlaf bekommt. 😉

Habt ihr noch Fragen oder Anregungen? Bitte hinterlasst mir ein Kommentar, ich helfe gerne! 🙂

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