Wie Du Deinem Kind Bei Albträumen Und Ängsten Helfen Kannst

Feb 1, 2018 | Baby & Kind, Kind, Kleinkind, Schlafen | 0 Kommentare

Seit mein Großer 5 ist, hatten wir nur selten eine ruhige Nacht. Ihn plagen Alpträume und Ängste.
Hattet ihr schonmal so einen richtig schlimmen Alptraum, bei dem ihr erst Minuten nach dem Aufwachen richtig bemerkt habt, dass er vorbei ist? Diese Alpträume hatte mein Großer bis vor Kurzem jede Nacht. Etwa 1–2 Stunden nach dem Einschlafen schreite und weinte er heftig. Er ist dann extrem verängstigt gewesen und man konnte ihn nur sehr schwer beruhigen.

Für mich als Mama ist es total herzzerreißend ihn so zu sehen. Wir haben uns wochenlang darüber Gedanken gemacht was diese Albträume auslösen könnte und waren sogar schon beim Arzt!

Der hat uns dann mitgeteilt, dass Ängste und Albträume in diesem Alter total normal sind und meistens vor dem Schuleintritt wieder verschwinden.

Auch wenn uns das natürlich erstmal sehr beruhigt hat, wollten wir doch trotzdem nicht einfach hilflos daneben stehen und haben Einiges probiert, damit die Albträume unseres Sohnes weniger werden bzw. ganz verschwinden.

Diese vier Wege haben meinem Sohn geholfen wieder ruhig zu schlafen.

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1. Versuche die Ängste deines Kindes zu verstehen
Versuche die Ängste deines Kindes niemals herunterzuspielen oder dich darüber lustig zu machen. Für Kinder ist es sehr wichtig, dass ihre Bedürfnisse und Ängste ernst genommen werden.
Für uns Erwachsene mögen manche Ängste unlogisch klingen, aber für Kinder sind sie es nicht.
Sei für dein Kind da, höre gut zu und gib ihm das Gefühl, dass du seine Ängste ernst nimmst.
Oft kannst du nur allein durch ein Gespräch herausfinden, wovor sich dein Kind fürchtet und was die Albträume auslöst.
2. Versuche Überreizungen zu vermeiden um Albträume zu verhindern
Vieles was wir am Tage erleben, verarbeiten wir nachts. Für Kinder kommt fast jeden Tag etwas Neues dazu, was entdeckt oder gelernt wird. Somit prasseln jeden Tag viele Eindrücke auf unsere Kinder. Wenn sie dann noch sehr viel fernsehen oder am Tablet spielen, kann es schnell dazu kommen, dass die Kinder überreizt sind.

Orientiert euch an den Empfehlungen für den Medienkonsum für Kinder, bzw. beobachte dein Kind eine Zeit lang wie es sich verhält, wenn es Fernsehen geguckt hat oder ähnliche Medien genutzt hat. Ist es danach aufgedreht oder total abwesend? Beides könnte ein Zeichen dafür sein, dass es überreizt ist und du die Zeit für Medien verringern solltest.

Bei meinem Großen sind wir letztendlich soweit gegangen, dass er unter der Woche gar kein Fernsehen mehr guckt und die Alpträume wurden viel weniger.

Komplett weggegangen sind die Alpträume jedoch erst, als er aufgehört hat eine CD zum Einschlafen zu hören, dies kann also auch zur Überreizung führen.

Jedes Kind ist anders und vielleicht macht es dem einen oder anderen Kind nichts aus, vor dem Einschlafen eine CD zu hören. Beobachte dein Kind und sein Verhalten. Wenn du das Gefühl hast, dass zum Beispiel das Tablet spielen vor dem Abendbrot dazu führt, dass dein Kind abends Albträume hat, dann versuche es ein paar Tage zu vermeiden und guck, ob sich die Albträume verringern.

3. Zeig deinem Kind, dass die Dunkelheit nicht beängstigend sein muss
Hat dein Kind auch so unheimliche Angst vor der Dunkelheit und möchte am liebsten mit voller Beleuchtung schlafen? Wenn ja, dann versuch deinem Kind zu zeigen, dass die Dunkelheit auch schön sei kann.

Schmeißt die Taschenlampe an und erzählt mit Schattentieren lustige Geschichten oder klebt Leuchtsterne an die Zimmerdecke und bestaunt euren eigenen Sternenhimmel.

Auch ein kleines Nachtlicht kann die Angst vor der Dunkelheit nehmen.

Wir haben diese hier* und sind absolut begeistert. Sie kann sogar ihre Farben wechseln und ist so weich das die Kinder sie problemlos mit ins Bett nehmen können.

4 Vertreibt die Monster unter dem Bett
Nach der beängstigenden Dunkelheit kommen meist gleich die Monster, vor denen sich die meisten Kinder fürchten. Sie lauern unter Betten, in Schränken oder hinter der Tür.

Kindern immer wieder zu sagen, dass dort keine Monster sind und es ihnen auch zu zeigen ist sehr wichtig.

Wir haben jedoch noch eine weitere Möglichkeit gefunden, unseren Großen zu überzeugen, dass ihn nachts keine Monster angreifen.

Wir haben uns ein „Monster-Spray“* besorgt und nun gehört es zu unserem Abendprogramm, dass der Große, bevor er ins Bett geht, alle Ecken einsprüht, bei denen er befürchtet, dass die Monster sich dort verstecken.

Auch hier muss natürlich jeder selber entscheiden, ob er sein Kind mit so einem kleinen Trick ‚anflunkern‘ möchte. Doch wir sehen, wie beruhigt er ins Bett geht und obendrein macht ihm das Sprühen natürlich riesig Spaß 😉

Ich hoffe euch helfen diese Tipps dabei eure Kinder von den Alpträumen zu befreien. Denkt daran, dass es ganz normal ist, vor allem für Vorschulkinder, da sie viel verarbeiten müssen. Nehmt die Ängste eurer Kinder ernst und seid für sie da.

Wenn eure Kinder auch gerade so eine Phase mit Alpträumen haben oder ihr andere Tipps habt, würde ich mich sehr freuen wenn ihr mir einen Kommentar da lasst.

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